Neues vom Dennerthof

10.08.10 Weizenernte




15.-17.06.10 DLG-Feldtage

Der Treffpunkt für Pflanzenbauprofis

Marco Weber besucht die DLG Feldtage. Hier werden acker- und pflanzenbaulich interessante Themen dem präsentieren. Die Themenzentren bereichern somit die Informationsbörse des Pflanzenbaus. In diesem Jahr liegt der Fokus auf folgenden Themen:

Das Fachprogramm der DLG-Feldtage 2010:

-
Maschinenvorführungen
- Themenzentren "Energie vom Feld" und "Grüne Gentechnik"
- Infozentren "Pflanzenschutz" und "Feldroboter"
- Winterweizen-Anbauvergleich
- Winterraps-Anbauvergleich
- Foren


02.07.10 Presse Besuch von Familie Lepper auf dem

Industrieunternehmer trifft Landwirtschaftsmeister
Mittwoch, 16. Juni 2010 | Meldungen

Lissendorf. Am Dienstag, den 01.06.2010 besuchten Peter und Doris G. Lepper sowie die Mitarbeiter der Eifelacker & Wald GmbH Petra Fischer (Geschäftsführerin), Sandra Wimmeler (Prokuristin) und Tobias Schwoll (angestellter Landwirt) den landwirtschaftlichen Betrieb der Udo und Marco Weber GbR in Lissendorf. Auf dem Dennerthof informierten sich die Besucher bei einem Betriebsrundgang über die Facetten einer innovativen, regenerativen und umweltfreundlichen Landwirtschaft.

Die Unternehmer Weber züchten Schweine, betreiben Ackerbau und gehen neue Wege in der Energieversorgung ihres landwirtschaftlichen Betriebes. Die Firma Eifelacker & Wald GmbH hat in Berlingen vor einiger Zeit den Weilerhof erworben und damit auch den Status als landwirtschaftlicher Betrieb erhalten. Ganz besonderes Interesse zeigten die Besucher an der neuen Kulturpflanze Miscanthus, die mehrjährig als nachwachsender Rohstoff mit vielerlei Verwendungsmöglichkeiten begeistert. Eine 3,5 ha große Fläche der Miscanthus-Pflanze, ein chinesisches Schilfgras, wurde im Jahr 2008 von den Unternehmern Weber gepflanzt. Die Eifelacker & Wald GmbH hat in diesem Frühjahr die ersten 9 Hektar Miscanthus angepflanzt und plant im Herbst 2010 weitere 20 Hektar. Miscanthus ist nach einer zweijährigen Anwuchsphase jährlich im März/April erntereif.

von links nach rechts: Udo Weber, Peter Lepper, Doris G. Lepper, Marco Weber,
Petra Fischer, Sandra Wimmeler, Tobias Schwoll

Die Energiesparer Weber und Lepper wollen dieses Pflanzgut häckseln und mit ausgeglichener CO2-Bilanz in Hackschnitzelheizungen verbrennen. Die Landwirte Weber können damit 40.000 l Heizöl ersetzen, um ihre Ställe (85%) und das Wohnhaus (15%) zu beheizen. Peter Lepper sieht die Nutzung in dezentralen Hackschnitzelheizungen in Diensten seiner Industriebetriebe. Ziel der Eifelacker & Wald GmbH ist es, eine komplette Wertschöpfungskette aufzubauen – sozusagen von der Pflanze bis zum fertigen Produkt.

Die Eifelacker & Wald GmbH führt den Anbau, die Pflege und Ernte des Miscanthus durch, während die Energieherstellung durch die Pro Eifel Energies GmbH realisiert wird. Die Pro Eifel Energies GmbH wird auch den Heizungsbetrieb für Dritte und Partnerfirmen übernehmen sowie Heizungsanlagen an selbige vermieten. Es ist geplant, dass in fünf Jahren alle Firmen der TechniRopa Holding (zu denen unter anderem die TechniSat Digital GmbH, TPS Technitube Röhrenwerke sowie die Eifelacker & Wald GmbH und die Pro Eifel Energies GmbH gehören) im Vulkaneifelkreis energieunabhängig sind – also unabhängig von Öl-, Gas- und Strompreisen.

Weitere Nutzungsmöglichkeiten von Miscanthus werden aktuell in den Betrieben des sehr interessierten Unternehmers in Versuchen getestet. So konnte man die Faser z.B. erfolgreich als Kunststoffersatz im Teilebau einsetzen. Peter Lepper betonte, wie wichtig hier die Zusammenarbeit von Industrie und Landwirtschaft sei, um weiter innovativ die natürlichen Ressourcen und die nachwachsenden Rohstoffe der Eifel zu nutzen.

Neben Miscanthus werden auch die Energiepflanzen Mais und Raps von den Unternehmern Weber angebaut. Der Mais wird zur Energiegewinnung in die Biogasanlage Blankenheim geliefert. Raps wird in Zusammenarbeit mit der Agrar-Service GmbH in Daun auf dem Dennerthof zu Rapsöl verarbeitet. Leider ist dieses Verfahren zur Zeit unwirtschaftlich, da die Politik hier hoch besteuert – die Mineralölindustrie lässt grüßen. Für alle Felder des Betriebes werden Bodenproben in regelmäßigen Abständen entnommen.

Marco Weber und Ehepaar Lepper

Anhand dieser Analysen, erfolgt die Düngung. Im Rahmen einer natürlichen Fruchtfolge gedeiht auf den mittelschweren Lissendorfer Böden neben regenerativem Pflanzengut auch Getreide, welches zu Futtergetreide verarbeitet wird. Der Familienbetrieb legt wert auf artgerechte Haltung und optimierte Arbeitsabläufe. Alle Schweine des Betriebes werden zu 95% mit hofeigenem Getreide aus Gerste, Weizen und Triticale zu hochwertigem Schweinefleisch veredelt. Die Vermarktung der Schweine findet in der Region statt.

Nach dem Rundgang durch den Betrieb zeigten sich die Gäste beeindruckt von Sauberkeit, Ordnung und Organisation der Betriebsabläufe. Beide Seiten zogen eine positive Bilanz aus dem für alle sehr interessanten Zusammentreffen von Eifeler Landwirtschaft und Industrie. Für die Zukunft ist eine intensivere Zusammenarbeit und Austausch der Informationen geplant.

Weitere Informationen unter www.dennerthof.de und www.eifelacker.de


29. Januar - 1. Februar.2011

Kapelle mit einer Fernwärmeleitung an die Hackschnitzelheizung angeschlossen.
Graben gebaggert und Leitung verlegt.
Momentan ausfahren des Grüngutes auf die Felder.
Grüngutannahmestelle ist ja bei uns. Das zerkleinerte Material (von der MBR Agrar- Service Ausgeführt) kommt nun auf die Felder mit dem Miststreuer.
Im Maststall Einbau einer neuen Decke aus Styropor.
Monteur der Firma Hege hat die Montageleitung.
KG Unverschämt ist am Karnevalswagen am bauen


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